Die Rennkommissare haben entschieden! Lewis Hamilton und Kimi Antonelli werden in der Startaufstellung beim Grand Prix von Ungarn am Sonntag wegen Behinderung jeweils um drei Positionen auf Startplatz fünf bzw. sieben zurückversetzt.
Es war am Ende von Q3, als der Dreher von Max Verstappen für die gelbe Flagge sorgte: Hamilton stand dabei Oscar Piastri auf dessen schnellen Runde im Weg. „Ich wusste gar nicht, dass hinter mir jemand kommt“, sagt der Brite danach im Interview über die Szene.
„Behinderung“
Die Begründung der Rennkommissare: „Bei der Anfahrt auf Kurve 1 befuhr Wagen 44 die Ideallinie mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit, während sich Wagen 81 auf einer Push-Runde näherte. Das Auto Nr. 81, das sich auf einer schnellen Runde befand, war gezwungen, Ausweichmanöver durchzuführen, indem es weit nach außen fuhr und die Runde abbrechen musste. Nach Prüfung der vorliegenden Beweise kamen die Rennkommissare zu dem Schluss, dass das Auto Nr. 44 das Auto Nr. 81 während des Qualifyings unnötig behindert hat.“
Strafmildernde Gründe für Antonelli
Ähnliches gilt für Antonelli. Hier stellten die Rennkommissare fest, dass „der Fahrer unnötig langsam fuhr, indem er sich nicht an das Delta hielt“, aber auch, dass „kein anderes Fahrzeug davon betroffen war.“ Weshalb es für den WM-Leader strafmildernde Gründe gab. „Die gemäß den Strafrichtlinien empfohlene Strafe für diesen Verstoß ist ein Rückversetzen um fünf Startplätze. Zur Milderung der Strafe haben wir jedoch berücksichtigt, dass der Fahrer zwar eine Geschwindigkeitsreduzierung vorgenommen hat, diese nach unserer Einschätzung jedoch unzureichend und nicht nachhaltig war.“
Oscar Piastri und Max Verstappen freut‘s – sie rücken jeweils um zwei Position nach vorne, starten am Sonntag von Rang drei bzw. vier.
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