Stimmverlust, Atemnot, 18 Operationen und schließlich die Entfernung des Kehlkopfs: 200 Tage verbrachten Hans Peter Doskozil und seine Frau Julia in den letzten acht Jahren gemeinsam in der Klinik. Im Interview sprechen sie über Schicksal, Zusammenhalt und Momente, in denen es ganz eng wurde.
Märchenhaft thront sie auf einem Hügel mit Blick über das Bernsteiner Gebirge bis hinüber nach Ungarn: die Friedensburg Schlaining im Südburgenland. Der Landeshauptmann und seine Frau wohnen nicht weit von hier, beide kommen sehr gerne an diesen geschichtsträchtigen Ort.
Die Psychotherapeutin und der SPÖ-Spitzenpolitiker: Sie wirken sehr glücklich miteinander. Julia spricht ein feines Hochdeutsch, das nichts über ihre schwäbische Herkunft verrät. Hans Peter Doskozils Stimme hört sich nach dem letzten, drastischen Eingriff deutlich entspannter und auch tiefer an. „Endlich bekomme ich wieder genügend Luft“, erklärt er, „das ist eine ganz neue Lebensqualität.“ Die Erleichterung darüber ist beiden anzusehen.
„Krone“: Herr Doskozil, Sie sind am Freitag mit Ihrer neuen Stimme (siehe auch Interview-Ausschnitt im Video oben) an die Öffentlichkeit gegangen. Mögen Sie sie?
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