Leere Flugkilometer?

Österreich wurde „mit Gas-Märchen getäuscht“

Innenpolitik
25.07.2026 19:55

Die FPÖ übt heftige Kritik an leeren Flugkilometern und der Energiepolitik – Hintergrund ist eine parlamentarische Anfrage vom blauen General Christian Hafenecker an das Wirtschaftsministerium.

Der freiheitliche Grande wollte unter anderem wissen, welche konkreten Verträge es mit Katar zu Flüssiggas-Lieferungen gibt oder wie sich die Preise durch den Iran-Krieg (teils um 50 Prozent explodiert) bzw. zerstörte LNG-Förderanlagen (Flüssigerdgas) entwickeln.

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Kanzler und Minister sind im Privatjet für schöne Fotos um die halbe Welt geflogen. Jetzt stellt sich heraus: Es gibt keine Verträge, keine Lieferungen. 

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker

Der FPÖ-Spitzenpolitiker sieht nach der Beantwortung die frühere türkis-grüne und jetzige Zuckerl-Dreier-Koalition entlarvt: „Die Regierung hat Österreich mit dem Gas-Märchen von Katar getäuscht.“

„Leere Flugkilometer“ gegen „Staatsinteresse“
Denn die propagierte strategische Energiepartnerschaft mit dem Emirat und anderen Golfstaaten „ist nichts weiter als eine reine Propagandashow auf Kosten der Steuerzahler“. Die FPÖ ortet viele leere Flugkilometer und wünscht sich trotz den Angriffskriegs auf die Ukraine das russische Gas zurück. „Außer Reisespesen nichts gewesen“, bilanziert Hafenecker.

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Österreich bezieht LNG über mehrere Quellen und ist sehr gut aufgestellt.

Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer

Konter des zuständigen Ministers Wolfgang Hattmannsdorfer auf „Krone“-Nachfrage: „Österreich bezieht LNG über mehrere unterschiedliche Quellen und ist damit sehr gut aufgestellt.“ Zudem sei ein regelmäßiger Austausch mit Syndikatspartnern etwa der OMV in den Vereinigten Arabischen Emiraten „im Staatsinteresse“.

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