Saublasen, Butzenscheiben, bunt gefärbtes Glas, Doppelfenster... Praktisch und künstlerisch sollte es sein – vor allem für die Kirchen. Ein Rückblick in die spannende Geschichte der Fenster-Innovationen und der Glaskunst.
Wer nicht baut, sondern schon wohnt, denkt bei Fenstern zuallererst ans Putzen – ein Thema, das einst keines war. Denn in den ersten Behausungen gab es gar keine Fenster. „Dann schuf man im Profanbau Lichtschlitze, die etwas Luft und etwas Licht hereinließen. Sie waren nicht verschließbar. In Burgen sieht man noch oft solche Lichtschlitze“, weiß Jürgen Moravi, Bauhistoriker und Denkmalpfleger im Landeskonservatorat.
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