Olympiasieger und Extremsportler Christian Hoffmann stürzte beim Everest Marathon – dem höchsten der Welt. Der 51-Jährige kämpfte sich dennoch ins Ziel, wurde als bester Nicht-Nepalese Elfter. In einem Rennen, das mangelhafte Organisation und fehlende Sicherheitsvorkehrungen noch schwieriger machten.
Dass der höchste Marathon der Welt mit Start auf fast 5400 m Seehöhe sicher kein Honiglecken werden würde, war klar. Doch der „Everest Marathon“ war für Olympiasieger Christian Hoffmann, der 2002 im Langlaufen Gold gewonnen hatte, noch härter als erwartet. Noch kälter. Noch „spannender organisiert“, wie es der 51-Jährige zuerst vornehm ausdrückt, um dann doch zu sagen: „Es ist fahrlässig. Wenn’s hier blöd hergeht, dann erfrierst du.“
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