Den 100. Geburtstag feiert heuer das Burgenländische Landesmuseum. Das Haus kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken.
Das junge Bundesland Burgenland suchte nach 1921 seine kulturelle Identität. Um sich von der ungarischen Vergangenheit abzugrenzen und das Landesbewusstsein zu stärken, ging man, allen voran Landeskulturreferent und Landeshauptmannstellvertreter Dr. Ludwig Leser, daran, eine landesspezifische Sammlung aufzubauen. Im September 1926 war es dann so weit, und das burgenländische Landesmuseum in Eisenstadt öffnete seine Pforten. Als Heimstätte diente das Leinner-Haus in der Eisenstädter Ruster Straße, das Sándor Wolf, der zudem als ehrenamtlicher Landeskonservator fungierte, gegen einen Anerkennungszins von 1 Schilling zur Verfügung stellte. Seine Privatsammlung war auch der Grundstein des burgenländischen Landesmuseums.
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