Thomas und Phillip Unger aus Pamhagen sind die „Brotbrüder“. Beide haben die Bäckerlehre absolviert und in großen Bäckereien gearbeitet. Jetzt machen sie sich selbstständig.
Anfang Juni soll es so weit sein: Die Brotbrüder wollen ihre kleine Bäckerei in Pamhagen eröffnen.
Die beiden haben sich dem guten Brot und Gebäck verschrieben, was heißt: Es wird bei ihnen keine Ware aus Fertigmischungen geben. Sie setzen auf Sauerteigbrote und darauf den Teig länger reifen zu lassen. So, wie es eben früher üblich war.
„Unsere Brote haben eine Teigreife von 48 Stunden und das Kleingebäck von bis zu 24 Stunden“, schildern die beiden Burschen. Brot und Gebäck wird es bei ihnen in Bio-Qualität geben, das Feingebäck in normal hoher Güte, weil sie sonst teurer werden müssten.
So natürlich wie möglich arbeiten
Schon in ihrer Lehrzeit haben beide unabhängig voneinander gezeigt, dass sie ihre Arbeit mit ganzer Leidenschaft machen. Beide waren beim Lehrlingswettbewerb Burgenland-Beste und konnten sich auch Österreichweit gut behaupten.
Produziert wird bei ihnen hauptsächlich am Tag. Außerdem möchten sie selbst Lehrlinge ausbilden. „So wie wir vorhaben zu arbeiten, wird der Beruf für Lehrlinge auch wieder attraktiv. Wir planen eine 5-Tage-Woche und dass zwischen sechs und sieben Uhr begonnen wird zu arbeiten. Viel besser geht es für einen Bäcker kaum“, so die beiden. Neben Brot, Gebäck, Striezeln und Strudeln wird es auch eine kleine Kaffee-Ecke in der Bäckerei geben. Kredenzt wird Filius-Kaffee aus dem Burgenland, überhaupt möchte man möglichst regional arbeiten. Auch Kreislaufwirtschaft ist ein Thema. Bleibt Brot übrig, wird es getrocknet, gerieben und wieder zum frischen Brot dazu gegeben.
Übrigens: Brot, das länger reifen darf, ist auch besser verträglich. „Viele vertragen die Backmischungen nicht. Wir haben schon öfter erlebt, dass unsere Ware ohne Backmittel und in Bio-Qualität bei den Kunden aber dann kein Problem mehr macht“, so die beiden Charlotte Titz
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