Die österreichische Rugby-Nationalmannschaft steht vor dem größten Spiel ihrer Geschichte. Am Sonntag (18 Uhr) kämpft Österreich in Malta um den historischen Aufstieg. Doch hinter dem sportlichen Märchen steckt kein Glamour, kein Luxus und kein Millionengeschäft. Sondern Knochenarbeit, Schlafmangel, Dauerbelastung – und Spieler, die für ihr Nationalteam sogar selbst bezahlen müssen.
Kniebeugen mit 230 Kilo am Rücken. 160 Kilo auf der Bank. Kräftemäßig sind die Props der österreichischen Rugby-Nationalmannschaft – wie die schweren Erste-Reihe-Stürmer genannt werden – längst auf internationalem Topniveau angekommen. Während aber andere Nationen mit Profi-Strukturen arbeiten, stemmen Österreichs Rugby-Asse ihren Traum zwischen Uni, Beruf und Privatleben. „An Tagen, wo kein reguläres Klub-Training stattfindet, sind Gym-Sessions die Regel“, erklärt Michi Klaffenböck von Rugby Donau Wien im „Krone“-Gespräch. „Je nach zeitlicher Verfügbarkeit. Wenn ich auf Dienstreise bin, buche ich Hotels mit Gym, hab immer Trainingszeug dabei“, sagt Omar El-Aghrebi von Celtic Vienna.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.