Brandverhütungsstelle:

Steckdosen und defekte Akkus als Hauptbrandursache

Digital
08.05.2026 13:42
Porträt von krone.at
Von krone.at

Defekte Elektrogeräte, überlastete Mehrfachsteckdosen oder auch beschädigte Akkus etwa von Handys oder E-Scootern zählen mittlerweile zu den Hauptursachen von Wohnungsbränden. Laut Schadensstatistiken wurden zwischen 2020 und 2024 rund 15 Prozent aller Brände durch elektrische Energie verursacht, 2024 waren es konkret 1153 Brände.

Darüber informierte die Brandverhütungsstelle Oberösterreich am Freitag in Linz. Die Experten empfehlen daher, leistungsintensive Geräte direkt an einer Wandsteckdose und nicht an Mehrfachsteckdosen anzuschließen. Grundsätzlich sollte auch darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Geräte an Steckdosenleisten hängen, damit diese nicht überlastet werden. Zudem sei es nicht ratsam, diese Verteiler hinter Möbeln oder Vorhängen zu verstecken, da das Risiko eines möglichen Wärmestaus erhöht werde.

Lithium-Ionen-Akkus können sich mehrfach entzünden
Weitere neue Gefahrenquellen entstehen auch durch die steigende Anzahl von Akku-Geräten. Wenn ein Lithium-Ionen-Akku Feuer fängt, bestehe die Gefahr, dass er sich wiederholt entzünde, weshalb der Brand sehr schwer zu löschen sei, so die Brandverhütungsstelle. Akkus sollten daher grundsätzlich nur mit den vom Hersteller vorgesehenen Ladegeräten betrieben werden – und das auch nicht unbeaufsichtigt, etwa über Nacht.

Laut einer aktuellen Umfrage des Kuratoriums für Verkehrssicherheit unter 2000 Personen sind in jedem Haushalt im Durchschnitt zwischen zehn und 14 Akkus oder akkubetriebene Geräte. Beim Umgang damit seien viele aber zu sorglo: Etwa ein Drittel der Befragten setze die Geräte sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen aus, was zu einem Schaden führen kann, so das Kuratorium. Tatsächlich gaben auch 17 Prozent an, schon einmal eine kritische Situation erlebt zu haben.

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