Masters-Turnier in Rom

Bärenstark! Potapova lässt Muchova keine Chance

Tennis
08.05.2026 16:21
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Anastasia Potapova hat am Freitag ihren aktuellen Lauf auch in der zweiten Rom-Runde fortgesetzt. Die 25-jährige Österreicherin besiegte die Weltranglisten-Elfte Karolina Muchova aus Tschechien 6:3,6:2 und hat damit einen wichtigen weiteren Schritt in Richtung Setzung bei den Tennis-French-Open gemacht. 

Die aus der Qualifikation gekommene Potapova trifft nun auf die als Nummer 20 gesetzte Russin Ljudmila Samsonowa. Im Head-to-Head führt die Wahl-Wienerin mit 2:1.

Potapova strotzt nach ihrem Finaleinzug in Linz und dem in Madrid erreichten ersten Halbfinale bei einem WTA-1000-Turnier vor Selbstvertrauen. Das zeigte sie auch gegen Muchova. Die 1:4-Bilanz in direkten Begegnungen mit der Tschechin ließ sie im ersten Satz ebenso außer Acht wie auch den Unterschied im Ranking. Die Weltranglisten-38. musste nach dem ersten Break zum 4:2 zwar das Rebreak hinnehmen, schaffte aber zum 5:3 ein weiteres und servierte nach 55 Minuten zum Satzgewinn aus.

Hier die Stats zum Spiel:

Satz zwei startete sie in gleicher Manier und nahm ihrer Gegnerin im Auftaktgame erneut den Aufschlag ab. Es folgte eine längere Regenpause. Im Anschluss daran setzte Potapova nahtlos an ihre Vorstellung von vor der Unterbrechung an, breakte ihre Gegnerin ein weiteres Mal und ging 4:0 in Front. Muchova wehrte weitere Breakbälle gegen sich noch ab, Potapova servierte aber sicher aus.

(Bild: Kronen Zeitung)

Nach wertvollem Sieg winken Top 30
Wieviel Qualität dieser Sieg hat, zeigt, dass Muchova heuer davor nur fünf Niederlagen und das ausschließlich gegen Spielerinnen aus den Top fünf bezogen hatte. US-Ass Coco Gauff unterlag sie zweimal, der Belarussin Aryna Sabalenka, der Kasachin Jelena Rybakina und der Polin Iga Swiatek je einmal. Ihre davor letzte Auftaktniederlage hatte die in Rom mit einem Freilos gestartete 29-Jährige Ende Juli des Vorjahres in Montreal erlitten. Potapova jedenfalls liegt virtuell schon unter den Top 30. Ein Sieg gegen Samsonowa allein würde sie noch nicht viel weiter nach vor bringen.

(Bild: AFP/JAVIER SORIANO)

Während diese Partie wohl am Sonntag stattfinden wird, tritt der Steirer Sebastian Ofner im Männer-Turnier gegen den Weltranglistenersten Jannik Sinner am Samstag an. Das Match des Lokalmatadors und Weltranglistenersten gegen Österreichs Nummer eins wurde auf dem Center Court als erstes Spiel der Nightsession angesetzt (nicht vor 19.00 Uhr).

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