Ein Streit um Zigaretten ist am Donnerstagabend in einer Wiener Sozialeinrichtung äußerst blutig eskaliert. Beim Handgemenge zweier Männer ging ein Teller zu Bruch. Eine der Scherben diente einem der Kontrahenten daraufhin als Waffe: Er fügte seinem Gegenspiele massive Verletzungen am Nacken und am Kopf zu.
Die blutigen Szenen spielten sich in einer Einrichtung im Bezirk Landstraße ab. Gegen 21.45 Uhr lief der Streit eines 29-Jährigen mit seinem ein Jahr jüngeren Mitbewohner gänzlich aus dem Ruder. Der Verdächtige, ein Rumäne, griff sein Gegenüber zunächst mit dem Teller an. Dieser zerbrach bei der Rauferei, woraufhin der Ältere zu einer der Scherben griff.
Mit dieser soll er dem Opfer „klaffende Wunden“ im Nacken- und Kopfbereich zugefügt haben, berichtete Polizeisprecherin Julia Schick. Der 28-Jährige wurde von der Rettung versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Bereits mit Waffenverbot belegt
Der Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam. Ein Betretungs- und Annäherungsverbot wurde ausgesprochen. Ein behördliches Waffenverbot gegen den 29-Jährigen besteht laut Polizei bereits.
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