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Große Änderungen bei Rad-Spektakel in Salzburg

Sport
05.05.2026 15:00

Im September findet der Cyclodome in Salzburg bereits zum vierten Mal statt. Klar ist: Der Event wird in einigen Bereichen stark verändert. Das umfasst neben dem Zeitplan der Rennen auch den Streckenverlauf. 

Mit über 50 km/h durch die Salzburger Altstadt zu rasen – das macht nur das Altstadtkriterium möglich. Im Jahr 2023 feierte das Rennen nach vielen Jahren der Abstinenz unter dem Namen Cyclodome sein Comeback. Jahr für Jahr lockten die Verantwortlichen heimische Größen wie Felix Gall, Marco Haller und Gregor Mühlberger in die Mozartstadt.

Auch in diesem Jahr soll es den einen oder anderen Namen nach Salzburg verschlagen. „Die Planungen laufen. Wer kommt, ist aber immer von den Rennplänen der Fahrer abhängig“, sagte Organisator Christian Mohr, der deshalb noch keinen Namen verraten konnte. 

Zeitplan verschlankt
Während die Teilnehmer noch nicht feststehen, ist fix: 2026 wird es einige Änderungen geben. Zum einen ist der Zeitplan davon betroffen. Der Mountainbike-Eliminator, der ebenfalls zum Cyclodome zählt, findet diesmal am Tag vor dem Kriterium statt, genauer gesagt am 10. September von 18 bis 22 Uhr. „Der Bewerb hat sehr lange gedauert. Wir wollen den Zeitplan verschlanken“, erklärt Thomas Hödlmoser, Präsident des Landesradsportverbands und für Tag eins zuständig. Gefahren wird aufgrund der späten Startzeit unter Flutlicht. „Das sorgt für einen speziellen Flair“, sagt Hödlmoser. 

Die neue Strecke des Altstadtkriteriums.
Die neue Strecke des Altstadtkriteriums.(Bild: Sebastian Steinbichler)

Änderungen gibt es auch am Tag danach. Die Baustelle im Festspielbezirk, den der Rennrad-Tross noch im Vorjahr passierte und unter anderem durch die Hofstallgasse fuhr, erfordert eine Änderung des Kurses. Gegen den Uhrzeigersinn geht es auf der 800 Meter langen Strecke viele Runden rund um den Dom über den Domplatz, durch die Kapitel- und die Kaigasse und über den Mozartplatz wieder zurück. Auch der Freitag findet in zeitlich abgespeckter Form statt. So wurde etwa das Charity-Rennen gestrichen. 

„Das ist eine positive Geschichte“
Finanziell sehen sich die Verantwortlichen gerüstet. 207.000 Euro beträgt das Budget für beide Tage, die Stadt Salzburg steuert davon etwa 40.000 Euro bei. Die Richtung stimmt. „Die Sponsoren bleiben uns zu 85 Prozent erhalten. Das ist eine positive Geschichte“, sagt Cyclodome-Chef Christian Morgner. 15 Prozent des Budgets werden für die Fahrer bzw. deren Start- und Preisgelder verwendet. 

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