Der Wirbel rund um Skisprung-Ikone Stefan Horngacher hat eine neue Ebene erreicht. Wie der polnische Skiverband mitgeteilt hat, wird der Österreicher dort künftig ein Amt bekleiden. Allerdings kommt ihm wohl eine andere Rolle zu als zunächst angenommen. Doch es gibt neue Kritik an der Entscheidung.
Denn aus dem Statement des Verbands geht hervor, dass Horngacher doch nicht Sportdirektor bei den Polen wird. Stattdessen soll es als Trainingskoordinator tätig sein und „eng mit den Nationaltrainern zusammenarbeiten“.
Der 56-Jährige war zuletzt als Bundestrainer der DSV-Adler tätig, hat aber früh im vergangenen Winter seinen Abschied angekündigt. Sein geplantes Engagement beim polnischen Verband hatte zuletzt für Chaos gesorgt. Nun also soll es eine Zusammenarbeit geben – aber eben mit einer neu geschaffenen Rolle.
Konflikte mit Cheftrainer?
Dies sorgt nun für neue Aufregung. „Für mich ist das eine ziemlich schwammige Position. Sie kann etwas bedeuten, aber genauso gut auch gar nichts“, erklärt Krzysztof Sobanski, ehemaliger Trainer von Skisprung-Star Kamil Stoch, gegenüber dem Portal „Interia“.
Dabei sieht der ehemalige Coach auch potenzielle Konflikte zwischen Horngacher und Herren-Cheftrainer Maciej Maciusiak sieht: „Wenn etwas schiefgeht, wird Horngacher als Erster seinen Job verlieren. Und wenn er sich dem Trainer in irgendeiner Weise widersetzt, wird es zu Reibereien kommen, und wer weiß, wie das enden wird.“ Ruhe kehrt in der Causa also weiterhin nicht ein.
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