Im Staatsvertrag von 1955 sind die Rechte der slowenischen Volksgruppe in Kärnten festgelegt – dazu gehören auch zweisprachige Gerichtsstandorte. Doch Papier ist offenbar geduldig: Denn am Mittwoch muss der letzte slowenischkundige Richter altersbedingt sein Amt verlassen. Und niemand will ihm folgen. Jetzt startet ein Notbetrieb.
Wenn am Mittwoch Bezirksrichter Franz Boschitz in Bleiburg seinen Talar an den Nagel hängt, ist das ein empfindlicher Rückschritt für die zweisprachige Volksgruppe in Kärnten – denn der 65-Jährige ist der letzte slowenischsprachige Richter.
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