Der dritte Tag der Radreise Velovista beginnt mit einer Frage: Wie fühlt sich Kärnten an, wenn man es nicht durchfährt – sondern erfährt? Teilnehmer berichten von ihren Erlebnissen.
Nach zwei Tagen Velovista ist der Rhythmus angekommen. Radeln, Schauen, Plaudern und Genießen. Vom Wörthersee geht es vorbei an Velden hinein in eine Landschaft, die viele der Radurlauber noch nie gesehen haben. „Mit dem Rad ist es schon etwas ganz anderes“, sagt Annemarie Braun. Die sympathische Deutsche kennt Kärnten. Aber so? „Im Sattel des Fahrrads sieht man einfach viel mehr.“
„Das war die schönste Etappe“
Der Anstieg Richtung Schiefling fordert. Kurz, knackig – mit bis zu 18 Prozent. „Ich hatte davor wirklich Bammel“, so Velovista-Organisator Paco Wrolich. Doch oben im Keutschacher Seental wartet keine Erschöpfung – sondern Begeisterung. „Viele haben gesagt, das war die schönste Etappe bisher.“ Auch die Velovista-Guides sind begeistert.
„Wir entdecken unsere eigene Heimat neu“, so der Villacher Jörg Moser. „Normalerweise sind wir mit dem Rennrad mit 35 km/h unterwegs, jetzt haben wir Zeit zum Staunen“, ergänzt die Klagenfurterin Silvi Mosser.
Der Radweg durchs Seental zeigt sich in Bestform. Perfekt ausgebaut, ruhig gelegen. Kulinarisch werden die „Velovistas“ am Keutschachacher See verwöhnt, während der ehemalige Radprofi und Profischrauber Norbert Kostel das eine oder andere technische Problem fixt.
Radeln bei jedem Wetter
Nach der Mittagspause rollte die Velovista nach Klagenfurt, wo die Teilnehmer „Giro d’Italia“-Feeling erlebten und von der Polizei durch die Stadt gelotst wurden.
Heute, am vierten Tag, geht es Richtung Völkermarkt, hinein in eine Etappe, die vom Wetter geprägt sein wird. „Regen ist angesagt und nicht jeder wird mitradeln. Aber genau das gehört auch dazu“, so Paco. Denn die Genussradreise Velovista ist mehr als Sonnenschein. Sie zeigt den Radfahrern ein Kärnten, wie es auch ist.
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