Nun scheint es also fix zu sein: Das Ende des Tageselternzentrums (TEZ) in Salzburg. Der Insolvenzantrag wird heute eingebracht, ab dann wird das TEZ fremdverwaltet – die Zukunft von 160 Mitarbeitern und 500 Eltern von Kinder ist völlig offen. Doch noch besteht Hoffnung...
Die „Krone“ begleitet das Scheitern des Tageselternzentrums (TEZ) seit Monaten. Genauer gesagt seit Anfang Februar, wo das TEZ bekanntgab, 83 Mitarbeiter beim AMS anzumelden.
Im Zuge unzähliger Gespräche mit den Eltern, Tagesmüttern, Mitarbeitern, Ex-Vereinsmitglidern, Ex-Geschäftsführern und nach Durchsicht zahlreicher Dokumente, die der „Krone“ gegeben wurden, hat sich eines herauskristallisiert: Dieses Scheitern war vorprogrammiert!
Und nun wird das finanzielle Scheitern ersichtlich: Heute, Dienstag, wird der Insolvenzantrag eingereicht. Die Pleite scheint nicht zu verhindern. 160 Mitarbeiter sind betroffen und dazu kommen 500 Eltern, die teilweise nur wegen der Betreuung durch Tageseltern ihren Jobs nachgehen können.
Doch auch wenn der Finanzcrash absehbar war, wie eine Mitarbeiterin der „Krone“ schildert, hilft das jetzt niemandem. Auch das politische Hick-Hack, das naturgemäß entsteht, hilft jetzt niemandem.
Das Einzige was hilft, sind Zukunftsaussichten. Die Tageseltern müssen alsbald Jobsicherheit bekommen – egal ob bei einem sanierten TEZ oder einem anderen Träger. Und die Eltern müssen so bald wie möglich Betreuungssicherheit für ihre Kinder bekommen.
Nur gut, dass eine solche Situation gewissen Regeln folgt. Warum die Tageseltern und Kinder-Eltern trotz erstem Schock durchaus Hoffnung schöpfen dürfen? Das lesen Sie in der heutigen „Krone“ und hier auf krone.at.
In diesem Sinne: Einen hoffnungsfrohen und hoffentlich auch schönen Tag.
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