Russische Spionage?
Geheime Kamera auf deutschem Bahnhof entdeckt
Deutsche Behörden schlagen Alarm: Auf dem Bahnhof von Minden wurde eine heimlich angebrachte Kamera entdeckt. Vermutlich wurden damit Transporte für Sabotageaktionen ausspioniert. Vieles deutet darauf hin, dass Russland dahintersteckt.
Die kleine, schwarze Kamera wurde laut Medienberichten bereits Ende September 2025 entdeckt. Sie war in fünf Metern Höhe an einem Mast befestigt und mit einem Pickerl der Deutschen Bahn (DB) versehen, obwohl sie nicht zu deren Beständen gehörte.
50-Euro-Gerät mit ausländischer SIM-Karte
Das 50-Euro-Gerät war mit einem Solarpanel und einer ausländischen SIM-Karte ausgestattet. Es war auf den Rangierbereich ausgerichtet und konnte sogar in der Nacht Live-Aufnahmen übermitteln.
Bahnhof Minden dient als Drehscheibe für NATO-Lieferungen
Nun ermittelt das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalens. Es besteht der dringende Verdacht, dass Waffenlieferungen und andere militärische Transporte an die Ukraine ausspioniert und möglicherweise Sabotageakte vorbereitet wurden. Der Bahnhof in Minden ist ein logistischer Knotenpunkt, auf dem viele Güter zum Schutz der NATO-Ostflanke verladen werden.
Verdächtiger vor Zugriff wochenlang observiert
Inzwischen gibt es auch einen Verdächtigen. Es handelt sich der Staatsanwaltschaft Dortmund zufolge um einen Mann aus Litauen. Er soll seit mehreren Jahren in Deutschland leben und die Kamera montiert haben. Beamte durchsuchten nach wochenlanger Observation seine Wohnung, ermittelt wird wegen möglicher Spionage und Sabotage.
Sicherheitsexperten stufen den Fund wegen der militärischen Bedeutung des Bahnhofs als schwerwiegend ein. Deutschen Geheimdiensten zufolge könnte die Spur bis nach Russland führen, da die Russen für Spionage nicht nur professionelle Agenten einsetzten, sondern auch angeworbene Amateur-Spitzel.









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