Die Lohnverhandlungen für die Gastronomie und Hotellerie sind in der dritten Runde gescheitert und nun offiziell beendet worden. Die Verhandlungspartner der Wirtschaftskammer (WKO) und der Gewerkschaft Vida konnten keinen Kompromiss finden.
Die KV-Verhandlungen in der Hotellerie und Gastronomie sind fehlgeschlagen, die Gewerkschaft und Wirtschaftskammer konnten sich nicht einigen. Zuletzt boten die Arbeitgeber eine durchschnittliche Erhöhung um drei Prozent, in der untersten Lohngruppe waren 3,4 Prozent vorgesehen. Der Gewerkschaft Vida war das zu wenig.
Jetzt steht Verhandler Roman Hebenstreit ganz ohne Kollektivvertrag für die Tausenden Mitarbeiter da, der alte Kollektivvertrag, welcher vergangenes Jahr verhandelt wurde, bleibt. Somit bedeutet das Scheitern für die Betriebe und deren Mitarbeiter, dass die bestehenden Lohn- und Gehaltstabellen mit Stand 1.5.2025 aufrecht bleiben.
Gastronomie-Obmann Alois Rainer wirft Hebenstreit „pauschale Verurteilungen einer ganzen Branche“ vor. Der Vida-Chef setzte immer wieder auf Eskalationen.
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