Der ORF – er gehört uns allen, denn alle österreichischen Haushalte sind verpflichtet, ihn zu finanzieren. Daher sind wir alle Miteigentümer. Theoretisch.
Der ORF – er ist unabhängig, denn als eine wesentliche Aufgabe öffentlich-rechtlicher Medienunternehmen ist die Wahrung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit definiert. Theoretisch.
Praktisch jedoch befindet sich der ORF in den Klauen der Politik. Die schickt ihre Vasallen in den Stiftungsrat, wo sie sich in vermeintlich unverdächtigen „Freundeskreisen“ organisieren. Es sind in Wahrheit Fraktionen, die beinharte Machtpolitik betreiben. Der Stiftungsrat, vor allem deren Vorsitzende, die von ÖVP und SPÖ entsandt wurden, lenken den öffentlich-rechtlichen Sender im Auftrag der Regierung. Das muss man als Skandal empfinden.
Tatsächlich regen sich die Menschen maßlos über den ORF und die Umstände drumherum auf, wie die Rückmeldungen der „Krone“-Leser auf unseren Aufruf, sich im Rahmen der „Stimme Österreichs“ zu Wort zu melden, beweisen.
Es regt auf, wenn man Monat für Monat brav zahlen muss, während der ORF an der Spitze verlottert. Wenn sich dort Gagenkaiser mit zweifelhafter Moral breitgemacht haben und wenn Stiftungsräte, die den ORF kontrollieren müssten, selbst völlig unkontrolliert Geschäften nachgehen, die unter die Lupe genommen gehörten.

Die Politik lässt sie aber gewähren, solange diese ihren Einfluss auf den ORF absichern. Sie hat uns Gebührenzahlern den ORF entrissen und in die Hände von Politvasallen gelegt.
Die „Krone“-Leser als „Stimme Österreichs“ haben eine klare Botschaft: Der öffentlich-rechtliche Sender gehört uns. Es hat endlich zu gelten: Wer zahlt, schafft an. Raus mit der Politik aus dem ORF!
Kommen Sie gut durch den Ostersonntag!
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.