„Stimme Österreichs“

Was Gebührenzahler am ORF am meisten stört

Medien
03.04.2026 12:30

Die „Krone“ hat gefragt, die „Stimme Österreichs“ hat geantwortet – mitten in der großen Krise des ORF wollten wir wissen, was die größten Probleme am Küniglberg sind. Hier lesen Sie, was die Österreicher am meisten stört.

Das hat einen Nerv getroffen: Binnen wenigen Stunden nach dem Aufruf der „Krone“ zur aktuellen ORF-Krise und deren Folgen meldete sich die „Stimme Österreichs“ lautstark zu Wort: Rund 1000 Kommentare auf krone.at und unzählige Mails erreichten uns bis Freitagabend.

Zur Erinnerung: Nach den vielen Sündenfällen beim ORF rumort es ordentlich am Küniglberg. Generaldirektor Roland Weißmann musste nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurücktreten, Sicherheitsbeauftrager Pius Strobl will die eigene Firma auf 2,4 Millionen Pension verklagen, schwere Missbrauchsvorwürfe gegen einen Ex-Mitarbeiter tauchten auf und die Gagenkaiser-Liste brachte zutage, dass gerade Problemfälle wie Ex-Sportchef Hannes Aigelsreiter jene sind, die beim Staatsfunk am meisten abcashen (in seinem Fall 339.824 € Bruttojahresgehalt).

Den Karren aus dem Dreck ziehen soll nun Neo-Chefin Ingrid Thurnher, die vorläufig übernommen hat.

Ingrid Thurnher ist vorläufige Generaldirektorin des ORF und muss sich mit einigen Altlasten ...
Ingrid Thurnher ist vorläufige Generaldirektorin des ORF und muss sich mit einigen Altlasten auseinandersetzen.(Bild: Krone KREATIV/Mario Urbantschitsch, stock.adobe.com)

Und das sagen unsere Leser:

Leserkommentar Icon
Leserkommentare
Benutzer Avatar
patricia55
bei, orf gehört ordentlich ausgemistet, weniger personal , normale gehälter, 4000-5000€ netto monatlich reicht , der orf sollte unparteiisch sein, am besten privatisieren , weg mit den zwangsgebühren und einen pay tv draus machen
Upvotes:11
Downvotes:1
Benutzer Avatar
ArbeiterProletariat
Ich würde den ORF aus dem Bundesbudget bezahlen. Allein diese kleine Änderung würde so viel an Hass gegenüber dem ORF bei den Leuten ändern.

Ich bin grundsätzlich für den ORF - wenn etwas wirklich auf der Welt passiert ist es noch immer die beste Quelle (im Gegensatz zu OE24 und co). Aber ich kann auch die Abneigung derer verstehen, die keinen Fernseher haben aber trotzdem die Haushaltsabgabe zahlen müssen.
Upvotes:2
Downvotes:6
Benutzer Avatar
KroneLeser1493488
Es benötigt ein völlig neues ORF-Gesetz wo die Politik in das Aufsichtsgremium niemanden entsenden kann und darf, sowie ein transparentes öffentliches Gehaltsschema wie überall
Upvotes:10
Downvotes:0
Benutzer Avatar
IQ164
die frau thurnher ist nicht zu beneiden, ein goldfisch im haibecken, na gute nacht....
Upvotes:2
Downvotes:9
Benutzer Avatar
wiseacre
Diese Frage ist relativ leicht beantwortet. In dieser Form, wie der ORF jetzt ist, kann sie nur lauten: "Alles". Die Haushaltsabgabe soll bleiben, dann hat man ein kalkulierbares Budget und daraus soll und kann ein Sender gemacht werden, wie in sich die Gründer gedacht haben. Also ein unabhängiger Rundfunk ohne politische Einflußnahme. Nur für ca. 17 Uhr ist es zu früh oder zu spät zum Träumen.
Upvotes:1
Downvotes:9
Benutzer Avatar
Hochgebildeter
Medienminister Babler muss sich umgehend um den ORF kümmern und die notwendigen Reformen in die Wege leiten!
Upvotes:2
Downvotes:0
Benutzer Avatar
junior07
Medienexperten zur Wahl stellen! Die Bevölkerung soll den Generaldirektor wählen dass Volk ist schließlich der Geldgeber dieser Schlangengrube!
Upvotes:7
Downvotes:1
Benutzer Avatar
aufgehts69
Den Stiftungsrat auflösen und hingegen direkt dem Ministerium unterstellen. Die Finanzierung vollständig aus dem Staatshaushalt übernehmen. Die Landesstudios auflösen und stattdessen mobile Sendeteams österreichweit einsetzen. Den ORF als öffentlich rechtlicher Sender, auf ein Programm reduzieren und somit diverse Sendungen und Wiederholungen einsparen.
Upvotes:10
Downvotes:1
Benutzer Avatar
7gscheid
Zu Ihren gestellten Fragen:
- Ja, der ORF braucht dringend tiefgreifende Reformen und zwar Verkleinerung des Aufsichtsrates auf maximal 5 Personen. Politik und Parteien sollten hier ausgeschlossen werden, aber wie und von wem die Auswahl getroffen werden soll, kann ich nicht beantworten.
- Die Person des Generaldirektors spielt keine entscheidende Rolle, nur Medienfachmann müsste er sein.
- Die Parteien sollten im Stiftungsrat überhaupt nicht vertreten sein!
- Die Haushaltsabgabe ist zweifelsfrei gerechtfertigt und könnte unter gleichzeitiger Reduzierung der Werbung sogar erhöht werden?
- Die heutige Rolle soll eines öffentlich-rechtlicher Rundfunks soll -wie schon immer- die objektive Berichterstattung als Ausgleich zu den unerträglichen einseitigen und tendenziellen Verbreitungen der der Privatsender und teilweise der Presse sein.
Upvotes:5
Downvotes:6
Benutzer Avatar
Isogsgleiiwoarsned
Wer über diesen Privilegienstadl Bescheid wissen will, muss nur in die Gesichter der zuletzt namentlich genannten Personen blicken und prompt kennt man sich aus.

Es ist höchste Zeit, diesen Betrieb zu privatisieren und an die Gegebenheiten des 21. Jahrhunderts anzupassen oder gleich zu schließen nachdem der Nutzen kleiner gleich Null beträgt.
Upvotes:8
Downvotes:0
Benutzer Avatar
KroneLeser2570179
Mach ma weita! Ist der Ruf einmal ruiniert, lebts sich völlig ungeniert!
Upvotes:14
Downvotes:0
Benutzer Avatar
Peter1069799
Zuerst einmal ein Programm zeigen das den Namen verdient und nicht zu 2/3 aus Wiederholungen besteht. Und Sport dorhin wohin er gehört, auf ORF Soort. Bei einen zwangsfinanzierten Sender darf es keine Werbung geben, beim ORF wird nan nir Werbung geradezu zugeschüttet. Die Gehälter auf 5 Jahre einfrieren.....
Upvotes:4
Downvotes:0
Benutzer Avatar
19erich56
Schön langsam schlägst dem Fass den Boden raus. Und keiner der Verantwortlichen bzw. Politikern tut dagegen etwas. Jeder Polizist, Krankenschwester, Justizwachebeamte, Rettungsdienst, Feuerwehr, Bundesheer etc. hat mehr Verantwortung als diese Manager je haben werden. Außer kassieren.
Upvotes:15
Downvotes:1
Benutzer Avatar
KroneLeser1690103
Dieser Verein gehört abgeschafft ist doch schlimmer als die Kirchensteuer da kann ich wenigstens frei entscheiden dabeibleiben oder austreten. Zwangsgebühren erinnern irgendwie an gewisse Zeiten und sind heute absolut nicht mehr IN
Upvotes:14
Downvotes:0
Benutzer Avatar
elfriede4711
Bildlich: ein bisschen wie ein großer Dampfer. Teuer, langsam – und alle streiten, wer am Steuer steht.
Ich sehe das eigentliche Problem des ORF darin: Er konkurriert nicht mehr mit anderen Sendern, sondern mit YouTube, Netflix & Co. – verhält sich aber noch wie im Kabel-TV-Zeitalter.
Der ORF ist nicht kaputt – aber strukturell aus der Zeit gefallen. Und genau das ist gefährlicher als jede einzelne Krise. Daher: radikal entpolitisieren – sonst bleibt jede Reform Kosmetik. Strukturen aufbrechen – weniger Hierarchie, weniger „so war das immer“. Programm entschlacken – nicht alles für alle machen wollen. Digital zuerst denken – nicht als Pflichtübung nebenbei.
Upvotes:0
Downvotes:4
Benutzer Avatar
KroneLeser2570179
Mach ma weita! Ist der Ruf einmal ruiniert, lebts sich völlig ungeniert!
Upvotes:14
Downvotes:0

Klare Meinung der „Krone“-Leser
Die Zwangsgebühren-Zahler haben zu all dem eine klare Meinung. Viele stoßen sich vor allem an der verpflichtenden Haushaltsabgabe sowie den Gehältern: „Die Gehälter gehen leider überhaupt nicht. Hier geht es nicht nur darum, was jemand verdient, sondern vielmehr, wer dafür aufkommen muss“, schreibt etwa User KetchupRudiDino100 legt nach: „Jedes Jahr, wenn die Top-Gehälter veröffentlicht werden dasselbe Theater. Aber!! Es ändert sich gar nichts. Im Gegenteil. Es wird immer schlimmer und schlimmer.“ Das sieht auch ein weiterer User so: „Dass die Zustände so schlimm, unverschämt und gelinde gesagt obszön sind, treibt einem die Zornesröte ins Gesicht.“

Täglich erhält die „Krone“ Hunderte Mails, Kommentare, Anrufe und auch noch immer sehr viele ...
Täglich erhält die „Krone“ Hunderte Mails, Kommentare, Anrufe und auch noch immer sehr viele Briefe. All diesen Stimmen – Ihren Stimmen – wollen wir noch mehr Gehör verschaffen, denn Sie sind die Stimmen Österreichs.(Bild: Krone KREATIV/stock.adobe.com)

Auch das Programm kritisieren viele. Posterin NINas05 sagt: „Meiner Meinung nach sind die ORF-Zwangsgebühren in keinster Weise gerechtfertigt. Das Programm ist einfach schlecht; Filme von anno dazumal werden ständig wiederholt.“ Ein anderer Leser schreibt: „Wie immer bei Zwangsmitgliedschaften bleibt der Wettbewerb auf der Strecke.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt