Politstreit FPÖ-ÖVP

Gewalt an Frauen: Wer in (Fremden-)Statistik führt

Innenpolitik
24.05.2026 09:00

Polit-Streit zwischen FPÖ und ÖVP um die Kriminalstatistik! Nach schockierenden Fällen kritisieren die Freiheitlichen die Anzeigenbilanz von ausländischen Tatverdächtigen bei Gewalt gegen Frauen und sprechen von „Showabschiebungen“. Die Volkspartei kontert mit „falschen Zahlen und billigen Punkten auf dem Rücken der Polizei“.

Lebenslange Haft (nicht rechtskräftig) für den versuchten Ehrenmord eines afghanischen Pizzabäckers in Wien an seiner 15-jährigen Tochter – dieser jüngste Prozess bewegte ganz Österreich. Die Freiheitlichen beleuchten deshalb Gewaltdelikte durch ausländische Tatverdächtige mit Aufenthaltsstatus. Von Mord über Totschlag und Körperverletzung bis hin zu Menschenhandel, sexuellen Missbrauch, Erpressung und Raub.

Sechs Frauen pro Tag Opfer von Gewalt
Demnach wurden im vergangenen Jahr 2062 Frauen zu Opfern von Fremdenkriminalität – also im Durchschnitt knapp sechs Verbrechen pro Tag. „Das ist das Ergebnis der Show-Politik der ÖVP, wo man sich für einzelne Abschiebungen feiern lässt, während gleichzeitig tausende neu in unser Land kommen“, kritisiert FPÖ-General Michael Schnedlitz scharf.

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Das ist Showpolitik, wo man sich für einzelne Abschiebungen feiern lässt, während gleichzeitig Tausende neu in unser Land kommen.

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz

Seitens des Innenministeriums heißt es auf „Krone“-Anfrage, dass es im, Vorjahr insgesamt 88.000 Anzeigen wegen Gewaltdelikten gab. Asylwerber mit 1000 Fällen nur einen Bruchteil von der Gesamtkriminalität ausmachen würden. In dieser Statistik liegen Syrer vor Afghanen.

„Billige Punkte auf dem Rücken hart arbeitender Polizisten“
Der Rest falle auf EU-Bürger oder andere Ausländer. Darunter sind etwa auch Fälle mit Touristen, die beispielsweise an der Hotelbar die eigene Frau ohrfeigen. ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti kontert deshalb scharf: „Die FPÖ kritisiert die Exekutive mit falschen Zahlen, um billige Punkte auf dem Rücken der hart und ehrlich arbeitenden Polizisten zu machen.“

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