„Stimme Österreichs“

Was die Gebührenzahler vom ORF-Krisenfunk fordern

Medien
04.04.2026 16:04

Eine ordentliche To-do-Liste ist bei einem Aufruf der „Krone“ zur Krise im Staatsfunk zusammengekommen. Weit mehr als 1000 Kommentare trudelten auf den „Stimme Österreichs“-Aufruf der „Krone“ ein. Wir fragten: „Was läuft schief und wo muss angesetzt werden, damit er wieder Vertrauen gewinnt? Was würden Sie ändern?“ Hier die Vorschläge der Leser.

Wenn es darum geht, wie man den ORF verbessern könnte, hat die „Stimme Österreichs“ genügend Vorschläge. Das zeigte sich nach einem Aufruf der „Krone“ inmitten der ORF-Krise.

Eine richtige To-do-Liste für die neue Generaldirektorin Ingrid Thurnher ist entstanden. Nur einige der weit über 1000 Kommentare auf krone.at:

  • Für den User Gonzo.Mupped „gehört zB. der riesige Stiftungsrat sofort aufgelöst und mit nur maximal 5-6 kompetenten Räten neu aufgesetzt“.
  • Den Stiftungsrat zu entpolitisieren, war auch für viele andere Leser Thema: „Den Stiftungsrat abschaffen, dafür einen Aufsichtsrat mit denselben Rechten und Pflichten wie eine AG“, schlug etwa User Wolff02 vor.
  • Die kürzlich veröffentlichten enormen Gehälter der Spitzenverdiener zu senken, wünschen sich viele Gebührenzahler: „Gehälter an messbare Leistung anpassen. Politisch unabhängig werden“, fordert ein „Krone“-Leser.
  • Die verpflichtende Haushaltsabgabe ist vielen ein Dorn im Auge. Das Posting von NixMausi sprach dabei vielen aus der Seele: „Die Abschaffung der Haushaltsabgabe ist unumgänglich. Wenn der ORF das Geld durch Leistung verdienen muss, dann werden die Manager schnell wieder vernünftig werden.“
  • Ein Poster namens Regulator schrieb an die neue ORF-Chefin: „Frau Thurnher, Sie sollten aufgrund des ORF-Wahnsinns die Zwangsgebühren radikal senken.“
Ingrid Thurnher hat eine lange To-do-Liste, will den Ruf des ORF wiederherstellen.
Ingrid Thurnher hat eine lange To-do-Liste, will den Ruf des ORF wiederherstellen.(Bild: APA/HELMUT FOHRINGER)
  • Mehrere Kritiker vermuten, dass Posten unter der Hand vergeben werden. Pitti3000 wünscht sich: „Nur noch Leute durch öffentliche Ausschreibung einstellen. Und ganz wichtig ist natürlich volle Kostentransparenz. Jeder Cent muss dokumentiert sein, ebenso wie jede Entscheidung den Bürgern zugänglich sein sollte.“
  • Am Programm selbst wurde häufig die Sportberichterstattung sowie Wiederholungen alter Sendungen moniert.
  • User Kairos findet außerdem: „Der ORF braucht keine Auslandskorrespondenten. Bis diese am Abend ihren Auftritt haben, habe ich mich schon Stunden vorher online informiert.“
  • Für den Leser JosefMeinrad würde ein ORF-Sender reichen.
  • Ewald3865 wiederum schlägt vor: „Der ORF soll sich mit Werbung selbst finanzieren.“

Auf Ingrid Thurnher warten also ohne Frage große Aufgaben – ob sie sich nach den ersten Erfahrungen für die nächste Amtsperiode bewerben wird?

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