Insgesamt sieben Rasern hat die Polizei in der Steiermark am Pfingstwochenende den Führerschein und ihr Fahrzeug abgenommen. In Eibiswald etwa war ein Motorradlenker am Montag mit 93 km/h zu viel unterwegs.
Wer sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten hält, riskiert seit zwei Jahren, sein Fahrzeug zu verlieren. Gleich sieben solcher Abnahmen gab es am Pfingstwochenende in der Steiermark. Bereits am Samstag hatten fünf Steirer, die alle mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren und von der Polizei gestoppt wurden, ihren Führerschein und ihr Fahrzeug verloren – wir haben berichtet.
193 statt 100 km/h – Motorrad vorläufig weg
Am Pfingstmontag kamen dann in Eibiswald im Bezirk Deutschlandsberg zwei weitere Raser dazu. Bei der ersten Amtshandlung an der B69 im Ortsteil Aibl wurde ein 36-jähriger Kärntner Motorradlenker im Freiland (100 km/h Beschränkung) mit 193 km/h gemessen. Dem Lenker wurde der Führerschein abgenommen, er wird angezeigt. Weiters wurde das Motorrad nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg vorläufig beschlagnahmt.
Die zweite Amtshandlung fand kurz später im Ortsteil Soboth statt. Bei dieser Geschwindigkeitsmessung wurde ein 23-jähriger Motorradlenker aus dem Bezirk Leibnitz im Freiland (100 km/h Beschränkung) mit 170 km/h gemessen. Dem Mann wurde der Führerschein abgenommen, er wird ebenfalls an die Bezirkshauptmannschaft Deutschlandsberg angezeigt werden.
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