Neustart auf Instagram

Warum Fernandes den Ex-Namen erst jetzt löschte

Stars & Society
03.04.2026 20:29
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach der Trennung von Christian Ulmen hat Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes nun auch auf Instagram einen Schlussstrich gezogen: Sie entfernte den Namen ihres Ex-Mannes aus ihrem Profil und tritt künftig unter „frau_fernandes“ auf. Im echten Leben hatte sie den Namen bereits nach der Trennung abgelegt – nun erklärte die 44-Jährige, warum dieser Schritt erst verspätet folgte.

Gegenüber der deutschen „Bild“ sagte Fernandes, dass die Plattform sie mehrfach daran gehindert habe, den Namen zu ändern. Meta, der Mutterkonzern von Instagram, lässt Profilaktualisierungen erst prüfen und genehmigen, bevor sie sichtbar werden – in der Regel innerhalb von drei Tagen. Warum es in diesem Fall deutlich länger dauerte, blieb offen, wurde jedoch nicht beantwortet.

Warum früher nur „Ulmen“ im Account stand
Dass in ihrem früheren Instagram-Namen „collien_ulmen“ der Geburtsname Fernandes fehlte, sei der Wunsch ihres Ex-Mannes gewesen, erklärte Fernandes bereits 2019 im Podcast „Deutschland3000“. Ulmen habe sowohl ihren X-Account (früher Twitter) als auch Instagram eingerichtet und den Geburtsnamen weggelassen.

„Das haben ja Männer manchmal, dass sie da gern ihren Stempel draufmachen: ,So, jetzt meins!‘“, sagte sie damals. Für sie selbst sei die Entscheidung, einen Doppelnamen anzunehmen, klar gewesen – anders als für ihren Ex-Mann.

Unterstützung von Fans
Die Rückkehr zu ihrem ursprünglichen Namen wurde von Fans positiv aufgenommen: „Wie schön, dass du deinen Namen zurück hast!“, kommentierte etwa eine Instagram-Nutzerin. Collien Fernandes hat auf der Plattform rund 660.000 Followerinnen und Follower.

Schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen
Vor zwei Wochen berichtete zuerst der „Spiegel“ über Vorwürfe von Fernandes gegen ihren Ex-Partner Ulmen. Demnach soll er auf sozialen Medien täuschend echt aussehende Fakeprofile von ihr erstellt haben, um „Hunderte von Männern“ zu kontaktieren.

Ulmen soll sich als Fernandes ausgegeben und sexuelle Gespräche sowie erotische Inhalte verschickt haben, um den Eindruck echter Aufnahmen zu erwecken. Fernandes erstattete Ende 2023 in Spanien Anzeige.

Beschuldigter wehrt sich über Anwälte
Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Auf Fragen des „Spiegel“ äußerte er sich nicht selbst, seine Anwälte sprachen zunächst von „unwahren Tatsachen“. In einer Pressemitteilung betonten sie, dass Ulmen zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos erstellt oder verbreitet habe.

Auch zu einem mutmaßlichen Vorfall körperlicher Gewalt in Palma de Mallorca im Jänner 2023 hieß es, es habe „keinerlei einseitige Gewalthandlungen und/oder Bedrohungen“ von Ulmen gegeben. Zudem sei Fernandes selbst kurzzeitig von der Polizei im Zusammenhang mit dem Geschehen festgenommen worden.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung