CO2-Steuer

Minister könnte Sprit-Preise sofort senken

Steiermark Newsletter
07.03.2026 10:30

Die Spritpreise klettern in Österreich aufgrund des Kriegs im Iran in schwindelerregende Höhen – neben den internationalen Großkonzernen profitiert davon vor allem der Staat. Und der hätte es auch in der Hand, die Steigerung zumindest zu bremsen.

Aktuell kann man den Preisen für Diesel und Benzin an den Tankstellen beim Steigen förmlich zuschauen – seit Kriegsausbruch im Iran verteuerte sich der Liter im Schnitt um sieben Cent pro Tag. Da ein Frieden im Nahen Osten nicht wirklich in Sicht ist, ist‘s wohl nur eine Frage der Zeit, bis die ominöse Zwei-Euro-Marke pro Liter überschritten wird, in Deutschland ist‘s ja schon in dieser Woche so weit gewesen.

Die Teuerungen an den Zapfsäulen kommen jedenfalls zur Unzeit. Viele steirische Haushalte sind ohnehin schon gezeichnet von der Inflation der letzten Jahre. Die Politik wurde von diesen Vorgängen offenbar wieder einmal überrascht. Der zuständige Wirtschaftsminister will sich die Sache jetzt aber zumindest einmal ansehen. Schauen allein wird das Börserl der Menschen aber nur bedingt entlasten – es braucht jetzt konkrete Maßnahmen.

Immerhin ist der Staat ja einer der größten Profiteure des Spritpreishochs. Mit Umsatzsteuer, Mineralölsteuer und CO2-Steuer kassiert er rund die Hälfte des Preises pro Liter. In Zeiten einer solchen Krise könnte man da Letztere zumindest temporär durchaus aussetzen. Vielleicht ist das aber auch zu einfach gedacht ...

Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Samstag!

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