Seit heute früh herrscht wieder Krieg in Nahost: Israel und die USA wollen nach den Worten des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu die „existenzielle Bedrohung durch das iranische Regime“ beseitigen. Noch vor zehn Jahren hatten sich steirische Unternehmen Hoffnungen gemacht, Geschäfte mit dem Gottesstaat zu machen.
Via Live-Ticker halten wir Sie auf krone.at ständig auf dem Laufenden: In einem Präventivschlag haben zuerst Israel und dann die USA zahlreiche Ziele im Iran angegriffen. Vorrangiges Ziel ist es, das iranische Atomprogramm zu zerstören, in weiterer Folge soll ein Umsturz des Regimes herbeigeführt werden. Der Iran antwortete daraufhin mit Gegenangriffen auf Israel und eine amerikanische Militärbasis.
Dabei gab es noch vor zehn Jahren berechtigte Hoffnungen auf eine Öffnung des Gottesstaates in Richtung Westen, von der auch die Steiermark profitieren wollte. Nach dem Ende zehn Jahre andauernder Sanktionen herrschte Aufbruch- und Goldgräberstimmung in Teheran: Im Februar 2016 machte sich eine 50-köpfige Wirtschaftsdelegation aus der Steiermark rund um den damaligen Landesrat Christian Buchmann zur Geschäftsanbahnung auf in den Iran. Mit dabei waren Unternehmen wie TCM aus Stainz oder GAW aus Graz, vor allem in den Bereichen Automobilproduktion, Eisenbahn, Luftfahrt und Umwelttechnik sah man großes Potenzial. Heim kam man wieder mit viel Optimismus und 970 Ideen für mögliche Kooperationen.
Ein Jahrzehnt später ist die Ernüchterung groß, auch bei steirischen Unternehmern: Von einer erhofften Demokratisierung fehlt im Staat der Mullahs jede Spur, im Gegenteil. Vor wenigen Wochen wurden friedliche Proteste blutig niedergeschlagen. Auch ein Grund dafür, warum Israel und die USA heute ihre Militäroperationen begonnen haben.
Kommen Sie gut durch diesen Samstag!
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