Bayern München kann das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain vor vollen Rängen bestreiten, muss aber eine saftige Geldstrafe bezahlen. Der deutsche Fußball-Meister wurde von der UEFA wegen diverser Vorfälle im Viertelfinale gegen Real Madrid mit einer Buße von knapp 90.000 Euro belegt.
Von einem drohenden Zuschauer-Teilausschluss blieben die im vergangenen Dezember bereits auf Bewährung verurteilten Münchner aber verschont.
In der Schlussphase der Real-Heimpartie waren Bayern-Anhänger über den Zaun geklettert und zum Spielfeldrand vorgedrungen. Nach dem 4:3 in der Nachspielzeit drückten sie im Jubel gegen Fotografinnen und Fotografen, die dort hinter der Werbebande saßen. Laut Polizeiangaben wurden mindestens zwei Frauen und zwei Männer verletzt. Die UEFA verhängte dafür eine Strafe von 40.000 Euro. Hinzu kommen u.a. 30.000 Euro wegen der Verbreitung unangemessener Botschaften durch die Fans.
„Ein bisschen übergekocht“
Bayern-Sportdirektor Christoph Freund hatte die Vorfälle nach dem Spiel kritisiert, zugleich aber auch um Verständnis geworben. „Es war ein außergewöhnlicher Fußballabend mit sehr, sehr vielen Emotionen. Und dann ist es sicher ein bisschen übergekocht“, sagte Freund.
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