Am Donnerstag drohte ein Haus in Radstadt (Salzburg) einzustürzen und auf die B320 zu fallen. Die Straße musste gesperrt werden, das Haus wurde schließlich abgerissen. Zuvor waren bei Grabungsarbeiten Risse in der Fassade aufgefallen. Diese wurden rasch größer. Eine junge Familie wollte nach dem Sommer dort einziehen.
Wie Bürgermeister Harald Gappmaier gegenüber der „Krone“ bestätigt, musste schnell gehandelt werden. „Wir haben alle Baggerfirmen durchtelefoniert, wer schnellstmöglich kommen kann“, so der Stadtchef. Ein Bagger und die Radstädter Feuerwehr eilten schließlich zum Haus. Dort wurde ein Notabriss durchgeführt, um zu verhindern, dass das Gebäude auf die angrenzende Bundesstraße kracht.
Junge Familie mit zwei Kindern
Die Straße konnte nach 18 Uhr wieder geöffnet werden. Zuvor war sie während der Arbeiten komplett für den Verkehr gesperrt. Gappmaier will schauen, wie den Besitzern geholfen werden kann. Es handelt sich um eine junge Familie mit zwei Kindern.
„Diese wollten nach dem Sommer in das Haus einziehen“, so Gappmaier. Die Familie steht jetzt vor dem Nichts. Wie es dazu gekommen war, dass das Haus plötzlich einsturzgefährdet war, ist noch nicht klar.
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