Abseits der Feiern zum Ende des Faschings nahm die bugenländische Polizei bei einem landesweiten Planquadrat zehn Führerscheine ab und stellte viele Anzeigen gegen Raser aus.
Ausgelassene Stimmung und gute Laune herrschten im ganzen Burgenland zum absoluten Höhepunkt der Faschingszeit. Farbenfroh und originell kostümiert, prosteten sich die Festgäste vielerorts in geselliger Runde zu – und das schon am helllichten Tag auf offener Straße. Ausgiebig feiern ja, aber sich nach dem feuchtfröhlichen Trubel hinter das Steuer des eigenen Pkw setzen und nach Hause fahren wollen, nein!
600 Lenker kontrolliert
Die eindringlichen Warnungen der Exekutive sind nicht von jedem fidelen Partytiger ordnungsgemäß beachtet worden. Das zeigten die umfangreichen Kontrollen rund um das närrische Treiben in allen Bezirken. Lag offensichtlich ein Vergehen vor, kannten die Beamten der Landesverkehrsabteilung kein Pardon. Am Faschingsdienstag von 12 Uhr bis um Mitternacht wurden insgesamt 600 Lenker kontrolliert, dabei exakt 211 Alkomat- oder Alkovortests durchgeführt.
Vier Autofahrer hatten teils deutlich mehr als 0,8 Promille im Blut, vier weitere zumindest die 0,5-Promille-Grenze überschritten.
Zehn Führerscheine sind weg
„Sechs Lenker waren in einem durch Suchtmittel beeinträchtigten Zustand“, ergänzt Kontrollinspektor Ludwig Goldenitsch von der Landespolizeidirektion die ernüchternde Bilanz. Zehn Führerscheine nahm die Exekutive im Zuge der Schwerpunktaktion ab. Weiters stellten die Beamten 39 Organstrafverfügungen aus.
Raser und Drängler unterwegs
97 Anzeigen wurden wegen Geschwindigkeitsübertretungen erstattet. 71 Strafzettel fassten Drängler wegen eines zu geringen Sicherheitsabstandes aus. 55 Anzeigen betrafen Verstöße gegen die Verkehrsvorschriften aller Art.
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