Vom Narrentreiben ins Spital: Ein Faschingsgast im Burgenland bezahlte seinen Übermut mit einer blutigen Kopfverletzung. Offenbar aus Jux und Tollerei stand der Mann auf dem Traktoranhänger eines Festwagens auf und sprang kopfüber auf die Straße. Laut den Einsatzkräften dürfte der Mann zu viel Alkohol konsumiert haben.
Närrisches Treiben herrschte am vergangenen Wochenende vielerorts im Burgenland. Schon kurz nach dem Mittagessen ging der Trubel am Samstag in Langeck im Bezirk Oberpullendorf los. Beim Lindenbaum versammelte sich eine große, gut gelaunte Festgesellschaft, in farbenfrohen Kostümen zog der prächtige Tross ins Dorfzentrum. Dramatische Szenen spielten sich gegen 16.30 Uhr auf der Hauptstraße ab.
Übermütiger Partygast
Ein Traktor mit einem umgebauten Anhänger rollte Richtung Lockenhaus. Von den acht Faschingsfreunden, die es sich auf einer Sitzbank gemütlich gemacht hatten, stand ein Mann plötzlich schnurstracks auf und sprang während der Fahrt ohne Worte einfach kopfüber auf die Straße. Der übermütige Partygast, der offensichtlich stark alkoholisiert war, schlug hart auf dem Asphalt auf.
„Der Mann hat blutende Wunden am Kopf erlitten und war benommen“, berichteten Augenzeugen. Zum Glück waren Rettungskräfte im Zuge der Veranstaltung in der Nähe, die Profi-Helfer konnten rasch bei dem Verletzten sein und ihn medizinisch erstversorgen.
Mit der Rettung ins Spital
Die Crew des in Oberwart stationierten Notarzthubschraubers Christophorus 16 war alarmiert, der Helikopter trat jedoch ohne Patient den Rückflug an. Der Verletzte wurde mit der Rettung in die Klinik eingeliefert. „Was ihn zu diesem waghalsigen Sprung wie beim ,Stagediving’ auf einer Konzertbühne veranlasst hat, bleibt unerklärlich“, wunderten sich Festgäste.
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