In seiner Serie „Vergessene Vorarlberger“ beschäftigt sich Schriftsteller und Autor Robert Schneider dieses Mal mit dem Leben und Wirken von Ida Bammert-Ulmer. Die geborene Dornbirnerin hatte großes erzählerisches Talent – und setzte dieses für die Nazis ein. Danach war sie für die „Vorarlberger Nachrichten“ tätig.
Sie gilt als die erste, professionelle Journalistin Vorarlbergs, hatte eine glänzende Schreibe, war eine selbstbewusste, moderne Frau, rauchte und trug zur Empörung ihrer männlichen Kollegen demonstrativ Hosen. Außerdem war sie eine exzellente Skifahrerin. 1923 bestritt sie ein Rennen am Hochälpele, bei dem erstmals Frauen starten durften, belegte auf Anhieb immerhin den siebten Platz. Die dunkle Seite der Maria Ida Bammert-Ulmer (1895 – 1967) war jedoch ihr überzeugtes Eintreten für den Nationalsozialismus zu einer Zeit, da er in Österreich noch verboten war. Selbst nach dem Ende des Dritten Reichs blieb sie in der NS-Ideologie tief verwurzelt.
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