Boom! Bärenstarker Auftakt von Julia Grabher bei den French Open. In ihrem Auftaktmatch setzte sich die 29-jährige Vorarlbergerin in zwei Sätzen gegen die slowakische Qualifikantin Rebecca Sramkova 6:2 uncd 6:2 durch.
„Es ist nie so leicht gegen eine Qualifikantin zu spielen“, hatte Julia Grabher (WTA-Nr. 121) vor ihrem Duell gegen Rebecca Sramkova (Slk/WTA-Nr. 125) gemeint. „Sie hat hier auf der Anlage bereits drei Spiele gemacht und nach drei Siegen auch einiges Selbstvertrauen.“ Etwas, das der 29-jährigen Dornbirnerin nach einer schwierigen Saison noch ein wenig fehlt. „Ich hatte immer wieder gute Matches und hoffe, dass mir so eines auch hier in Paris gelingt“, hatte Grabher vorab erklärt.
Traumstart für Julia
Gesagt, getan! Österreichs aktuelle Nummer vier legte wie aus der Pistole geschossen los, nahm ihrer gleichaltrigen Gegnerin gleich zweimal das Service und ging 4:0 in Front. Nachdem der Schützling von Trainer-Guru Günter Bresnik, eine weitere Breakchance zum 5:0 ausgelassen hatte, konnte Sramkova erstmals anschreiben. Und schaffte noch dazu gleich ein Rebreak.
Grabher bleibt cool
Plötzlich drohte die Partie zu kippen, denn im nächsten Game lag die Slowakin bei eigenem Aufschlag schnell 40:0 voran. Doch Grabher bewies Nerven, wehrte auch einen vierten Spielball ab, stellte mit ihrem insgesamt dritten Break auf 5:2 – und servierte nach zwei abgewehrten Breakbällen zum 6:2-Satzgewinn nach 37 Minuten aus.
Duell mit Top-10-Spielerin wahrscheinlich
Auch im zweiten Durchgang legte die Österreicherin rasant vor, ging mit zwei Breaks erneut 4:0 in Front und spielte die Partie danach souverän mit 6:2 nach Hause. Grabher steht damit zum zweiten Mal nach 2023 in der zweiten Runde der French Open, wo sie nun auf die Siegerin des Duells zwischen der US-Amerikanerin Amanda Anisimova (WTA-Nr. 6)und der französischen Wildcard-Spielerin Tiantsoa Rakotomanga Rajaonah (WTA-Nr. 153).
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