Am Pfingstmontag starten auch die Herren des TC Dornbirn in die neue Bundesliga-Saison. Allerdings wurde die Equipe von Stefan Bildstein vor dem Auftakt mit einer Hiobsbotschaft konfrontiert. Und auch beim Blick auf die Meldeliste der anderen Teams blieb dem Mannschaftsführer der Messestädter beinahe die Luft weg.
„Die Vorfreude auf den Saisonstart ist riesig, auch wenn wir erst vor Kurzem mit einer Hiobsbotschaft konfrontiert wurden“, erzählt Stefan Bildstein, der Mannschaftsführer der TC Dornbirn-Herren, die am Pfingstmontag mit dem Auswärtsspiel bei Strassburg loslegen. „Cedric Stebe, der bereits vergangene Saison eines unserer wichtigsten Zugpferde war, hat sich am Fuß verletzt und wird längere Zeit ausfallen. Das ist sehr bitter, da er damit wohl nicht für uns spielen kann.“
Klassenerhalt immer das Ziel
Ein schmerzlicher Rückschlag, der für Bildstein allerdings nicht wirklich etwas an den Saisonzielen ändert. „Unser Ziel war und bleibt der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga“, sagt der 40-Jährige. „Wir haben seit vielen Jahren ein bisschen das Problem, dass wir für die 2. Bundesliga eigentlich zu stark sind und in der höchsten Spielklasse der Underdog. Manchmal können wir zwar den einen oder anderen der Großen ärgern. Am Ende geht es allerdings immer darum, irgendwie die Klasse zu halten.“
Saftige Meldelisten sorgen für Schock
So auch in dieser Saison, was aber nicht leicht wird. „Beim ersten Blick auf die Kaderlisten der anderen Vereine bin ich richtig erschrocken“, gesteht Bildstein, der auf jede Menge Ländle-Power in den Reihen der Dornbirner setzt. „Wirklich erstaunlich, wie da teils aufmunitioniert wurde. Natürlich ist es beim Tennis immer eine Überraschung, wer schlussendlich wirklich am Platz steht, aber für ein kleines Land wie Österreich sind die Meldelisten echt saftig.“
Top-3 spielen bei den French Open
So scheinen etwa auch bei Auftaktgegner Straßburg einige klingende Namen auf. Mit Sebastian Ofner, Arthur Gea (Fra) und Juri Rodionov haben die Kärntner drei Spieler in ihren Reihen, die bei den French Open in der ersten Hauptrunde aufschlagen, damit aber ziemlich sicher gegen die Dornbirner fehlen. „Sie haben aber mit dem Russen Bobrov und den Melzer-Brüdern immer noch ein hochkarätiges Line-Up“, weiß Bildstein, der davon ausgeht, „dass Straßburg der Spieltag an Gagen wahrscheinlich gleich viel kostet wie uns die gesamte Saison.“
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