Grandioser Start für Isabel Posch in die Freiluftsaison 2026. Nachdem die Vorarlberger Sprinterin am Samstag in Villach bei ihrem ersten 100-Meter-Lauf des Jahres in 11,48 Sekunden gewonnen hatte und dabei nur um fünf Hundertstel über ihrer persönlichen Bestleistung geblieben war, legte die 26-Jährige am Montag gewaltig nach.
„Wenn ich dann mal schönen Wind habe, ist sicherlich noch mehr möglich“, hatte Isabel Posch nach ihrem Lauf in Villach gesagt. Dort war sie die 11,48 Sekunden bei einem Meter pro Sekunden Gegenwind gelaufen. Wirklich schön war der Wind in Basel dann im Vorlauf aber nicht.
Kein Rückenwind-Glück bislang
„Als uns der Stadionsprecher vorgestellt hat, gab es einen tollen Rückendwind“, erzählt Posch. „Am liebsten wäre ich losgelaufen. Denn als wir dann gestartet sind, fühlte es sich nach Gegenwind an.“ Am Ende war es laut offizieller Ergebnisliste windstill und Poschs Zeit mit 11,45 um 0,03 Sekunden schneller als am Samstag und nur mehr zwei Hundertstel über ihrer, im August 2025 in Eisenstadt aufgestellten, persönlichen Bestzeit. „Hoffentlich habe ich dann im Finale einmal Glück mit dem Wind.“
Schritt Richtung Birmingham
Den hatte die Studentin der Ernährungswissenschaften beim Susanne Meier Memorial in Basel aber nur bedingt. Zwar gab es im Endlauf Rückenwind, mit 0,1 Meter pro Sekunde fiel er allerdings nur minimal aus. Davon ließ sich der Schützling des St. Galler Trainers Christian Gutgsell jedoch nicht aus der Fassung bringen.
Nachdem sie bereits in der Hallensaison bärenstarke Form bewiesen hatte, legte sie jetzt im Freien eindrucksvoll nach. Die Fußacherin stürmte in Basel nicht nur zum Meeting-Sieg, in 11,39 Sekunden verbesserte sie ihre Bestzeit um gleich 0,04 Sekunden und machte damit einen Schritt in Richtung Europameisterschaft in Birmingham (Eng).
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