Fr, 22. Juni 2018

Bis zu 231 Euro!

02.12.2005 11:25

Licht am Tag: Nachrüsten kann ins Geld gehen

Seit dem 15. November 2005 ist das Fahren mit Licht am Tag verpflichtend. Ab 15. April 2006 müssen "Lichtmuffel" dann 15 Euro Bußgeld auf den Tisch blättern. Daher ist in manchen Fällen das Nachrüsten von "Tagfahrlicht" durchaus sinnvoll. Doch Vorsicht: Bei dem einen oder anderen Modell kann diese Maßnahme verdammt teuer werden...

In der Regel gibt es drei sich kaum unterscheidende Arten, dein Auto "Licht am Tag"-tauglich zu machen: Du rüstest mit "Tagfahrlicht" (mit der Zündung gehen automatisch die Frontscheinwerfer mit reduzierter Leuchtkraft an) nach, du lässt dir "Abblendlicht mit Tagschaltung" (mit der Zündung leuchten die vorderen Scheinwerfer in voller Leuchtkraft) einbauen oder du entscheidest dich für "automatisches Abblendlicht" (Abblendlicht schaltet sich automatisch mit der Zündung ein.).

Porsche und Chrysler am teuersten
Natürlich hast du nach wie vor die Möglichkeit, das Licht beim Starten des Autos manuell einzuschalten und dir dadurch Geld zu sparen. Denn das Nachrüsten kann teuer werden: Bei einigen Porsche-Modellen musst du dafür bis zu 420 Euro berappen - was bei den Besitzern dieser Marke sicher weniger ins Gewicht fällt. Etwas heikler wird es schon beim Chrysler 300 C, den auch Otto Normalverbraucher häufig fährt, und dafür 231 Euro springen lassen muss. Beim Chrysler Voyager zahlt man immerhin noch 179 Euro.

Opel am günstigsten
Auch beachtliche 135 Euro kommt der mechanische Eingriff bei Toyota bzw. Lexus, Mazda verlangt hingegen nur 50 Euro, Audi, Seat und Citroen verrechnen 20 Euro und am günstigsten ist das Nachrüsten mit 15 Euro bei Opel-Modellen.

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