Veganer gelten als tierliebe, umweltfreundliche, gesundheitsbewusste Menschen – aller hehren Ansätze zum Trotz schlagen ihnen vonseiten der breiten Bevölkerung jedoch oftmals Hass und Wut entgegen. Doch woher kommt die Verachtung für die Fleischverächter?
„Woran erkennt man einen Veganer? Er wird es dir erzählen“, lautet ein bekannter Witz, der das angeblich überbordende Geltungsbewusstsein sich rein pflanzlich ernährender Menschen thematisiert. Deren Anteil an der Gesamtbevölkerung hat in den vergangenen Jahren angesichts diverser Gammelfleisch-Skandale, der drohenden Klimakrise und dergleichen mehr stetig zugenommen, bewegt sich hierzulande aber nach wie vor im niedrigen einstelligen Prozentbereich – je nach Erhebung sind es zwischen 1,4 (Marketagent), drei (RollAMA) oder fünf Prozent (Smart Protein Project).
Angesichts dieser überschaubaren Menschenmengen ist es umso erstaunlicher, dass Veganern nicht selten Verachtung und Wut entgegenschlagen, während sich gleichzeitig die Supermarktregale mit immer mehr pflanzlichen Alternativen zu tierischen Produkten füllen. Wie lässt sich diese Diskrepanz erklären und warum ist Veganismus nach wie vor mit einem sozialen Stigma behaftet?
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.