"Organisationen, die eine Sicherheitslücke in ihrem System entdecken, stecken in einem Dilemma. Auf der einen Seite würde die Bekanntmachung eines solchen Vorfalls anderen Unternehmen helfen, Attacken zu vermeiden; andererseits könnte eine Veröffentlichung den Ruf der Firma schädigen", erklärt AlienVault-Chef Barmak Meftah die Umfrageresultate aus Unternehmersicht.
Er merkt an, dass die Meldung von Sicherheitslücken vor dem Hintergrund der womöglich bald überarbeiteten Datenschutzgesetze der Europäischen Kommission noch interessanter werde: "Das Gesetz bestraft Unternehmen, die sich unzureichend gegen Sicherheitslücken schützen, mit Geldbußen bis zu zwei Prozent des weltweiten Jahresumsatzes. Somit würde neben der Rufschädigung auch ein finanzieller Aspekt dazukommen."
Abwarten oder reagieren?
Doch die Studie offenbarte noch etwas Beunruhigendes: Auf die Frage, wie die erste Reaktion nach einer Malware-Attacke aussähe, antworteten immerhin fünf Prozent der Unternehmen, dass sie zunächst gar nichts tun. Ein Prozent wartet zunächst den vollen Umfang des Angriffs ab. Die überwiegende Mehrheit der Befragten (52 Prozent) berichtete, die Auswirkungen genau zu erforschen. 31 Prozent suchen nach einem Patch.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.