Bis 3D-Videotelefonate wirklich salonfähig sind, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. Wie der Skype-Manager Mark Gillet im Gespräch mit der britischen TV-Anstalt BBC verraten hat, habe man zwar bereits eine funktionierende Methode für 3D-Videotelefonate gefunden und im Labor auch schon welche durchgeführt, allerdings sei die Hardware noch nicht weit genug.
"Die Aufnahmegeräte sind noch nicht da"
Momentan mache Skype nämlich die verfügbare Kamera- und Displaytechnologie einen Strich durch die Rechnung, wenn es um die tatsächliche Einführung der neuen Kommunikationsart geht. "Die Aufnahmegeräte sind noch nicht da. Wenn wir mit dieser Art Technologie arbeiten, muss man mehrere Kameras an den Computer anschließen, sie präzise kalibrieren und dann in den richtigen Winkel bringen", sagt Gillet.
3D-Videotelefonate könnten in vielen Bereichen eingesetzt werden. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise im Arbeitsleben. Geschäftsleute, die nicht persönlich zu einem Meeting reisen können, könnten durch die 3D-Videotelefonate fast so an einer Besprechung teilnehmen, als wären sie direkt vor Ort. Aber auch beim Telefonieren mit weit entfernten Verwandten oder Bekannten könnte 3D ein nettes Extra sein – in 2D wird Skype dafür ja ohnedies längst intensiv genutzt.
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