Mazda wird in den kommenden Jahren sowohl in die Verbrennertechnologie als auch die Elektromobilität investieren. Die Konzepte bleiben teilweise ungewöhnlich.
Der japanische Automobilhersteller kündigt für 2027 die Weiterentwicklung seines Skyactiv-X-Motors mit temporärer Selbstzündung an. Der „Skyactiv Z“ genannte Vierzylinder verfügt über eine weiterentwickelte Version SPCCI-Brennverfahrens mit Kompressionszündung und soll mit wenig Komponenten sowie einer weniger komplexen Steuerungs-Software auskommen.
Der neue Antrieb mit 2,5 Litern Hubraum und vier Zylindern wird die künftige Abgasnorm Euro 7 erfüllen und in zwei Jahren in der nächsten Generation des Mazda CX-5 erstmals eingesetzt – auch als Vollhybrid.
Die neue Verbrennungstechnologie wird zukünftig auch im Reihensechszylinder-Ottomotor der Mazda Large-Plattform zum Einsatz kommen sowie darüber hinaus bei der Weiterentwicklung des Kreiskolbenmotors berücksichtigt, an dem Mazda als weltweit einziger Hersteller weiter festhält.
Neben Hybriden und weiteren elektrifizierten Verbrennungsmotoren setzt Mazda auch auf E-Antriebe. Nach der für das laufende Jahr angekündigten Elektro-Limousine Mazda 6e mit Technik des chinesischen Herstellers Changan und einem elektrischen Crossover folgen ab 2027 Modelle auf einer eigenen Plattform der Japaner. Die Batteriezellen sollen in Zusammenarbeit mit Panasonic entwickelt und produziert werden.
Gebaut werden sollen sie in Japan, auf der gleichen Produktionslinie wie Verbrennerfahrzeuge.
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