Es begann mit einer witzigen Idee: Die Organisatoren des ersten Pocket-Film-Festivals teilten über 100 Handys mit Videofunktion an Filmemacher, Musiker, Autoren und andere Künstler aus und ließen die Kreativen monatelang experimentieren.
Bei den kürzlich gezeigten Werken staunten die Besucher nicht schlecht: Die Filme hatten es in sich! Eine Französin drehte eine ganze Soap-Opera mit dem Handy. Ein anderer Film hieß "Die Rache des Dr. Follenberg" und war eine spielfilmlange Parodie auf Tom Cruises "Krieg der Welten". Gedreht wurde dafür sogar auf Schauplätzen in Rom. Unter den insgesamt 90 gezeigten Filmen war auch der eine oder andere beklemmende Thriller, die gerade wegen der Handy-Technik ganz besonders spannend wirkten.
Dass eines Tages auch Menschen wie Martin Scorsese ihre Filme mit Mobiltelefonen produzieren werden, bezweifelten die Veranstalter; sie sehen sich jedoch im Erfolg des Festivals bestätigt. Tausende kamen um die im Kleinen gemachten Werke auf der großen Leinwand zu bestaunen. Mittels aufwendiger Computertechnik wurden die Miniaturfilme nämlich im Nachhinein für den großen Schirm aufbereitet.
Unterstützt wurde das Pocket-Film-Festival vom Handy-Riesen Nokia. Man darf gespannt sein, was da noch kommen wird...
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