Medienkonsum-Studie

Marktforscher sieht starkes Wachstum bei Mobil-Breitband

Web
05.06.2013 14:43
Smartphones und Tablets lösen den PC in Zukunft bei der Nutzung von Nachrichten und Unterhaltung aus dem Internet ab. Nach einer Studie des Unternehmensberaters PwC werden bis 2017 weltweit 54 Prozent aller Haushalte einen Zugang zu Diensten im mobilen Breitbandnetz haben, aber nur 51 Prozent im Festnetz.

Die Ausgaben für den mobilen Internetzugang werden, so erwartet es PwC, bis 2017 etwa 385 Milliarden US-Dollar (294 Milliarden Euro) erreichen, was dann 58 Prozent der weltweiten Gesamtausgaben für den Netzzugang entspricht.

Für Zeitungen erwartet die Studie im Zeitraum bis 2017 eine Stabilisierung der Einnahmen auf dem 2012 erreichten Niveau von weltweit 164 Milliarden Dollar. 2008 waren es noch 187 Milliarden. Der Umsatzanteil aus dem Onlinegeschäft werde von fünf Prozent im Jahr 2012 auf elf Prozent im Jahr 2017 steigen, sagt PwC voraus.

Die Berater erwarten, dass es weiterhin frei zugängliche Online-Zeitungen geben wird, die sich mit Werbung finanzieren. In Märkten mit vielen verschiedenen Zeitungen werde es aber zunehmend auch kostenpflichtige Online-Nachrichten geben, glaubt man bei PwC.

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