Die Sicherheit der NATO-Staaten sei unverändert durch Terrorismus, Massenvernichtungswaffen, Piraterie und elektronische Bedrohungen gefährdet. "Wir müssen also sicherstellen, dass wir über die Fähigkeiten verfügen, unseren Auftrag zu erledigen", sagte der Generalsekretär. "Wir müssen die heute bestehenden Lücken in den Fähigkeiten schließen." Dazu brauche es auch die entsprechenden Mittel, weshalb Rasmussen vor zu starken Kürzungen bei den Verteidigungsbudgets warnte.
Das Bündnis müsse entscheiden, wie es jenen Staaten helfen könne, die Unterstützung in der Abwehr von elektronischen Angriffen auf ihre Datennetze erbitten. Unter anderem solle eine schnelle Eingreifgruppe gebildet werden, die einzelnen Staaten im Krisenfall helfen könne. Die NATO hatte nach Cyberangriffen auf Estland 2007 ein Zentrum gegen elektronische Kriegsführung in der estnischen Hauptstadt Tallinn eingerichtet.
Diplomaten erwarteten, dass auch über das NATO-Projekt einer Bodenüberwachung mit unbemannten Flugzeugen des Typs Global Hawk gesprochen wird. Teile dieses Projekts ähneln dem von Deutschland eingestellten Projekt mit der Drohne Euro Hawk. "Es ist immer schwierig, Geld für große Projekte bereitzustellen. Aber ein Teil dieser Projekte ist langfristiger Natur", sagte Rasmussen. "Und ein Großteil der Zahlungen steht an, wenn sich die Wirtschaft unserer Länder wieder erholt hat."
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