Für den Fiat 500 ist der Begriff Knutschkugel praktisch erfunden worden. Mit der "Langversion" des Frauenschwarms wollen die Italiener das Image des kleinen Lieblings auf den Kleinwagen-Kombi übertragen. Gut, sagen wir, der Fiat 500L ist ein Fiat 500 (auch wenn das ein wenig weit hergeholt ist). Dann ist der 500L Trekking quasi der Wanderknutscher, die Auto gewordene Lagerfeuernacht im Jungscharzeltlager.
Denn natürlich kann man mit ihm ins Autokino oder auf einen einsamen Parkplatz fahren, aber er bringt Frischverliebte auch über holprige Feldwege an den Busen der Natur. Zwar ist er kein Land Rover Defender, aber immerhin hat der kleine Möchtegernkraxler eine erhöhte Bodenfreiheit aufzuweisen und es zieren ihn Anbauteile im Offroad-Stil. Dazu kommen 17-Zoll-Felgen, Teilledersitze und mattierte Chrom-Zierteile. Allradantrieb gibt es nicht, dafür aber eine spezielle elektronische Traktionshilfe.
Für den Antrieb stehen die aus dem Fiat 500L bekannten Motoren zur Wahl. Einstiegsbenziner ist ein 1,4-Liter-Vierzylinder mit 95 PS, darüber rangiert ein 0,9-Liter-Turbo-Zweizylinder mit 105 PS. Auf Dieselseite besteht die Wahl zwischen einem 1,3-Liter-Motor mit 85 PS und einem 1,6-Liter-Motor mit 105 PS. Geschaltet wird jeweils manuell mit fünf oder sechs Gängen.
Der Aufpreis für den Trekking gegenüber dem Fiat 500L Pop Star, auf dem er aufbaut, beträgt rund 2.000 Euro, macht insgesamt rund 20.500 Euro. Auf den Markt kommt er Mitte/Ende Juni.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.