Nach mehr als 100 Jahren im Betrieb muss der Tauerntunnel, Bahntunnel der Österreichischen Bundesbahnen, derzeit aufwendig saniert werden. Dabei sind die Arbeitsbedingungen nicht einfach. Noch bis zum Sommer ist die wichtige Verbindung daher gesperrt. Ein „Krone“-Lokalaugenschein.
Rund 50 Arbeiter werkeln gleichzeitig seit einem Monat an der Sanierung des Tauerntunnels – rund um die Uhr. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche im Schichtbetrieb, um bis zum Juli fertig zu werden. Dann soll der erste Abschnitt der großen Sanierung des 1909 fertiggestellten Bauwerks abgeschlossen sein, die Züge wieder ungehindert durch den Tauern fahren können.
„Der Zeitplan ist sportlich, aber gut machbar“, berichtet ÖBB-Projektleiterin Christiane Schiavinato. Noch sind keine unerwarteten Schwierigkeiten aufgekommen, die die Arbeiten verzögern könnten. Die Bedingungen für die Arbeiter, allesamt Spezialisten in ihrem Bereich, sind aber alles andere als gemütlich.
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