Motorsportler Max Hellmann feiert sein WM-Debüt in diesem Jahr. Am Samstag in Ungarn misst sich der Flattrack-Fahrer mit den Besten der Welt. Nach EM-Bronze will es der Schwarzacher wissen.
Nach Platz drei bei der Heim-EM in St. Johann greift Flattrack-Rennfahrer Max Hellmann nochmal bei der WM an. Der Pongauer bekam für ein Rennen in Ungarn am Samstag eine Wildcard. „Ich habe heuer noch kein WM-Rennen gehabt und möchte nur für mich selbst sehen, wo ich im Feld stehe“, erklärt der 18-Jährige. Freitag fährt er wie gewohnt mit seinem Papa Max los, nach dem Bewerb geht es direkt wieder heim. „Ich werde mein bestes geben.“
Rennen in Argentininen hätte alle Kosten gesprengt
Dass seine WM-Premiere in diesem Jahr erst im September stattfindet, hat mehrere Gründe: „Wenn ich die WM gefahren wäre, hätte ich die Europameisterschaft nicht fahren dürfen.“ Außerdem musste der KFZ-Mechaniker-Lehrling im Mai, als die WM startete, in die Berufsschule. Und in diesem Jahr stand auch ein Rennen in Argentinien auf dem Programm. „Das sprengt alle Kosten“, weiß der Schwarzacher. So beschränkte er sich auf tschechische und italienische Staatsmeisterschaften.
Nach der WM muss er nochmal die Schulbank drücken, danach wartet er den Kalender ab und entscheidet über ein mögliches WM-Antreten 2027.
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