Die teure FPÖ-Geburtstagsparty sorgt weiter für Wirbel. SPÖ und NEOS werfen Herbert Kickl nun eine „Sause auf Steuerzahlerkosten“ vor. Und schon am Samstag steht das nächste blaue Fest an.
Die Geburtstagssause der FPÖ am Wiener Stephansplatz hat ein teures Nachspiel. Nachdem bekannt wurde, dass allein der Polizeieinsatz 101.702 Euro kostete, gehen SPÖ und NEOS nun auf Herbert Kickl los. Die Freiheitlichen hätten auf Kosten der Steuerzahler gefeiert.
„Das F in FPÖ steht ganz offensichtlich für frech“, poltert NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos. Während die Menschen jeden Euro umdrehen müssten, habe die FPÖ ihr Geld „mit beiden Händen beim Fenster rausgehauen“. Sein Vorwurf: Neben den Polizeikosten dürften auch Zigtausende Euro aus der staatlichen Parteienförderung in das Fest geflossen sein. „Geht’s noch, Herr Kickl?“
Für Hoyos ist die blaue Party zugleich ein Beweis dafür, dass die Parteienförderung „drastisch reduziert“ werden müsse. „Wenn eine Partei eine fette Sause mitten im 1. Bezirk schmeißen kann, ist die Parteienförderung ganz offensichtlich viel zu hoch.“
„Blauer Teppich auf Steuerzahlerkosten für Rechtsaußen-Riege“
Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim schießt sich auf Kickl ein. Dieser habe der internationalen „Rechtsaußen-Riege“ rund um Alice Weidel, Viktor Orbán und Geert Wilders den blauen Teppich ausgerollt – während die Allgemeinheit für den Polizeieinsatz aufkommen müsse. „Kickl und seine Rechtsaußen-Freunde lassen die Sektkorken knallen, die Allgemeinheit zahlt“, kritisiert Seltenheim.
Und schon am Samstag stehen erneut 120 Polizeibeamte in Innsbruck im Einsatz, denn die FPÖ feiert dort das 40-Jahr-Jubiläum von Jörg Haiders Wahl zum Parteiobmann 1986.
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