Die Fans von Red Bull Salzburg werden in Österreich immer wieder belächelt. Oftmals sind die Sektoren auswärts wie zu Hause nur spärlich gefüllt. Vor allem, wenn es die Attraktivität der Gegner zu wünschen übrig lässt. Beim 1:1 am Freitag in Ried wurde die Anhängerschaft diesem Ruf aber keinesfalls gerecht – eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Sebastian Steinbichler.
Laut Klubangaben waren rund 600 Fans der Bullen im Innviertel dabei. Sie feuerten ihre Mannschaft von der ersten bis zur letzten Sekunde lautstark an und boten dem Heimblock der Oberösterreich Paroli.
Mit dieser guten Leistung hatten die Anhänger ihrer Mannschaft etwas voraus. Weil die Truppe von Trainer Danny Röhl eben nicht über 90 Minuten die Leistung ablieferte, die es für einen Sieg gegen den klaren Außenseiter gebraucht hätte. Und somit die gute Unterstützung vor Ort nicht belohnte.
Echte Prüfung wartet
Die Generalprobe für den ersten Auftritt in der Ligaphase der Europa League ist damit nicht in der Form geglückt, wie es sich Kapitän Nikolas Veratschnig und Co. vorgenommen hatten. Am Mittwoch folgt die Anreise für das Duell mit Lewski Sofia im Westen Bulgariens.
Mit dem vielfachen Meister wartet auf die weiterhin ungeschlagene Röhl-Truppe eine echte Prüfung. Zur Prüfung wird die Reise nach Sofia aber auch für die Fans. Denn auf internationaler Ebene wird sich zeigen, welchem Ruf die Anhängerschaft des ehemaligen Serienmeisters diesmal gerecht wird.
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