„Enorme Auswirkungen“

Amazon darf Rechenzentrum nicht an AKW anschließen

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04.11.2024 08:45
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine US-Energieregulierungsbehörde hat die geplante Zusammenschaltung eines Amazon-Rechenzentrums an ein Kernkraftwerk in Pennsylvania abgelehnt. Als Begründung wurden steigende Kosten für Verbraucher genannt.

Wie aus einem am Freitag eingereichten Antrag der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) hervorging, erklärten mehrere Mitglieder, dass die Vereinbarung zur Erhöhung der Kapazität des Rechenzentrums auf dem Gelände des Susquehanna-Kernkraftwerks von Talen Energy die Stromrechnungen für die Öffentlichkeit erhöhen könnte.

„Vereinbarungen der hier vorgestellten Art werfen eine Reihe komplizierter, nuancierter und vielschichtiger Fragen auf, die zusammengenommen enorme Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit des Netzes und die Kosten für die Verbraucher haben könnten“, kommentierte FERC-Kommissar Mark Christie.

Da Technologieunternehmen ihre Rechenzentren, die für den Ausbau von Technologien wie der generativen Künstlichen Intelligenz benötigt werden, immer weiter ausbauen, ist die Ansiedlung von Zentren direkt an Kraftwerksstandorten zu einer attraktiven Option geworden, um die Stromversorgung schnell zu erhöhen.

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