Jetzt habe man genug Material, um am 1. April endlich den Sieger zu küren und die Website dichtzumachen, hieß es in einem Blogeintrag der Videoplattform, die ihren Scherz naturgemäß mit einem Video untermauerte.
Allerdings sollte die Familie der Google-Angebote demnach am 1. April auch einen Zuwachs erhalten - "Google Nose", einen Dienst, der Gerüche erkennen kann. Die Kamerawagen, die Aufnahmen für den Straßenatlas Google Street View machten, hätten dabei auch Gerüche eingefangen, und das Unternehmen habe nun eine Aromen-Datenbank mit mehr als 15 Millionen Gerüchen. Für Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android gebe es jetzt den "SMELLCD 1.8"-Geruchsdetektor. Als Beispiel für einen bekannten Geruch wurde unter anderem "nasser Hund" genannt.
Auf seinem Kartendienst Google Maps stellte der Internetkonzern hingegen einen neuen Schatzkarten-Modus vor. Bei Unterwasseraufnahmen für Street View im Indischen Ozean habe man kürzlich eine Schatzkarte des berühmt-berüchtigten Piraten William "Captain" Kidd gefunden, die bislang nicht entschlüsselte Hinweise enthalte, hieß es in einem Blogeintrag. Nutzer seien daher nun dazu eingeladen, den Code zu knacken - manche Hinweise seien aber nur bei direktem Sonnenlicht oder unter Hitzeeinwirkung (wegen der "Zaubertinte") zu finden, so Google.
Der finnische Handyhersteller Nokia stellte unterdessen einen knallgelben Mikrowellenherd mit Touchscreen-Bedienung im Smartphone-Design vor. Er habe auch - ähnliche wie die neuen Mobiltelefone vom Rivalen Samsung - eine Funktion zur Augenverfolgung: "Die Rotation des Essens stoppt, wenn man in die Mikrowelle schaut, das Gerät liest dann den Hunger von den Augen ab, um die Temperatur entsprechend nach oben oder unten zu regulieren."
Schräge Neuheiten stellte auch der japanische Elektronikkonzern Sony mit einer Produktlinie speziell für Tiere, genannt "Animalia", in Aussicht. In einem Video stellte das Unternehmen unter anderem Kopfhörer für Katzen und kleine Lautsprecherboxen für Hamster vor.
Microsoft hingegen gönnte sich einen Seitenhieb auf Google und kündigte in einem Blogeintrag eine aufgeräumte Version seiner eigenen Suche an: Bing Basic. Die vielen Bilder der bisherigen Version seien für manche Nutzer zu verwirrend, weshalb man nun eine übersichtlichere Suche anbiete, hieß es. Das Logo der neuen Suche erstrahlte dabei nicht zufällig in den typischen Google-Farben Blau, Rot, Gelb und Grün, auch die Suchmaske orientierte sich am Design des Suchmaschinenriesen.
Die Zeitung "Guardian" präsentierte in Anlehnung an die anstehende Computer-Brille von Google ihre eigene Version mit dem Namen "Guardian Goggles", die zu allem, was man sieht, ihre Kommentare abgibt. "Weil das Leben zu kurz ist, um selber zu denken", lautete das Werbemotto.
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