Drei Kinder hat jene heute 38-jährige, vierfache Mutter aus dem Hausruckviertel in Oberösterreich ohne Hilfe von Hebammen oder Ärzten zur Welt gebracht. Die letzte Alleingeburt endete – wie berichtet – fatal, die Tochter ist schwer behindert. Mit dem Wunsch, allein zu gebären, ist die Frau zwar nicht allein – doch der Verzicht auf Hilfe ist illegal.
„Es heißt ja Geburtshilfe, weil Hilfe nötig ist“ – der langjährige Fachgruppenleiter der Gynäkologen von Oberösterreich, Thomas Fiedler, hat kein Verständnis für Frauen, die sich entscheiden, ohne Unterstützung ihr Kind zur Welt zu bringen. „Die Risiken sind nicht abwägbar“, sagt der Arzt, der sich klar für die Geburt im Spital ausspricht.
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